Ich sehe die Welt. Die Natur ist faszinierend und ich will sie entdecken. Die Tiere existieren – vielleicht ohne Sinn, wie wir ihn uns für unsere Existenz wünschen. Die Menschen sind verrückt und ich bleibe ruhig. Viele Jahre braut sich die Wut in mir zusammen und trotzdem bleibe ich ruhig und still. Ich sehe das Prinzip der Enantiodromia in jeder meiner Tätigkeiten und vielleicht auch in vielen Prozessen der Welt und der Gesellschaft. Enantiodromia ist eine Verwandlung, eine Umwandlung, von einem Extrem ins Andere. Ein Ausgleich, ein Suchen von Harmonie und Balance. Es ist immer etwas anderes, aber für mich heute gerade die Umkehr von Schweigen und Still sein dazu, meiner Stimme einen Raum zu geben. Ich will laut sein und den Welt-Zerstörern die Bühne streitig machen. Ich darf nicht länger still sein.

Mehr über den Begriff: https://encyclopedia.arabpsychology.com/enantiodromia/